Die neue Ausstellung (bis 15. Oktober 2011 zu sehen) zeigt Malerei von Inock Kim Seifert. Inock Kim Seifert wurde 1961 im südkoreanischen Chuncheon geboren. Ihre erste künstlerische Ausbildung erhielt sie im Tuschezeichnen. Auf den Bildern drückt die Künstlerin, die derzeit an der Freien Kunstakademie Mannheim studiert, das aus, was sie in der Welt wahrnimmt. Es führen in die Ausstellung ein: Kunsthistorikerin Dr. Gwi-Bun Schibel-Yang und Gastgeber Gerhard Fontagnier. www.inock.de EINTRITT FREI!
DU BIST MENSCH—MIT RECHTEN! Amnesty International, setzt sich dafür ein, dass diese Rechte überall durchgesetzt werden, indem die Organisation auf Misstände und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam macht. Nur durch Information des Einzelnen kann überhaupt eine öffentliche Protesthaltung und damit der wirksamste Schutz der Menschenrechte entstehen. Also SCHAU ab Montag, dem 23.05.11, im cafga am Schillerplatz vorbei und LASS dich durch die Fotoausstellung “Back Gold-Black Future (Ölpest in Nigeria)” informieren! Die Mannheimer Hochschulgruppe von Amnesty International, hat dort Menschenrechtsverletzungen in Nigeria dokumentiert: “Die Ölindustrie und Unternehmen wie Shell ziehen ihren Profit aus den nigerianischen Bodenschätzen und hinterlassen eine zerstörte Umwelt. Die Armut der Bewohner des Niger-Deltas hingegen wird immer größer, durch die Umweltzerstörung werden die Menschen außerdem ihrer traditionellen Lebensgrundlagen beraubt. Proteste der einheimischen Bevölkerung werden mit Gewalt niedergeschlagen. 1995 wurden neun nigeriansche Umweltschützer ohne fairen Prozess gehängt, 1998 und 1999 wurden vom nigerianischen Militär jeweils eine Stadt dem Erdboden gleichgemacht…”
Die Vernissage findet schon am Vortage, Freitag 8.4. 19:30 Uhr mit der, aus New York eigens angereisten Künstlerin Marlis Momber statt.
ACHTUNG: Am Samstag, dem 9.4. ab 19:00 Uhr wird das cafga an diesem Abend nur mit dem Armband der Langen-Nacht betretbar sein. Allerdings vor dem cafga und im Hof bleibt es für alle offen!
Zur Langen Nacht der Museen präsentiert das Cafga im Jungbusch Arbeiten der Fotografin Marlis Momber (zu sehen bis 5. Juni 2011). Die in Berlin geborene Fotografin, Jahrgang 1943, zog Mitte der Sechziger Jahre nach New York und arbeitete u. a. für den Spiegel und als Modefotografin für Gucci und Elizabeth Arden. Seit 1975 lebt sie im Stadtteil Lower East Side, der von den Anwohnern „Loisaida“ genannt wird. Seither hält sie in ihren Arbeiten das Leben der mehrheitlich hispanischen Bevölkerung des Stadtteils im südöstlichen Manhattan fest. Gleichzeitig dokumentiert Momber in ihrem Werk den Wandel eines Stadtteils, der sich inzwischen zu einem In-Viertel New Yorks mit vornehmlich von Rich-Kids frequentierten französischen Weinbars, steigenden Mietpreisen und einer wachsenden Künstlerszene gemausert hat. Neben ihren Aufnahmen wird außerdem der Dokumentarfilm “Viva Loisaida” zu sehen. Live: Das Irene Claussen Goméz Trio.

Eine fotografische Dokumentation öffentlicher Botschaften von Polypix:
Polypix hat sich in den letzten drei Monaten offenen Auges in Mannheim herumgetrieben. Dabei entdeckte er den öffentlichen Raum: Straßen, Unterführungen, Stromkästen, Mülleimer, Laternenpfähle, Bahnhofstoiletten, Haus- und Plakatwände – überall waren Botschaften, die er mit seinem Fotohandy dokumentierte. Es entstanden während seiner stundenlangen Stadtwanderungen etwa 8000 Bilder, die Stencils, Aufkleber, verwaschene und von der Zeit zerfressene Plakate, Flyer, Kritzeleien und Texte zeigen. Dabei reizten ihn nicht nur die Botschaften und ihre jeweiligen Orte, sondern auch das Vergängliche der einzelnen Objekte im Stadtraum.
Polypix führt uns das Mitteilungsbedürfnis der Menschen im öffentlichen Raum vor Augen und dokumentiert ihre ganz eigene Ästhetik. Einen Querschnitt dieser festgehaltenen Entdeckungen sind in beiden cafgas. vom 1. Februar bis zum 8. April 2011 zu sehen. Vernissage ist im cafga. im Jungbusch ab 20 Uhr!
Vernissage “DRUCKERKOLONNE” mit WE INVENTED PARIS live! Seit Jahren entstehen in der Siebdruckwerkstatt Mannheim einzigartige Werke. Nun ist es an der Zeit, sieben der begabten Drucker bei uns zu zeigen. Zusammen mit dem Kunstportal purpular präsentieren wir eine Mischung aus junger Kunst, Pop-Art, Rockposter und in liebevoller Handarbeit entstandenen Unikaten. Zu sehen und erstehen sind die außergewöhnlichen Drucke von Anika Tisken, Barbara Grobe, Christian Fernandez, Elisa Sept, Eva Feldmann, Götzilla und Martin Burkhardt bis zum 30. Januar 2011.
Für unikate musikalische Untermalung sorgt WE INVENTED PARIS. Das Künstlerkollektiv um den schweizer Singer-Songwriter Flavian Graber serviert uns allerfeinsten Indie-Pop. WIP befinden sich gerade auf “No-Budget-Couchsurfing-Europatour” und haben ihre LP “Tour d´Europe” im Gepäck. Sie supporten übrigens KETTCAR, Deutschlands Nachdenker-Indieband Nr.1 bei deren drei einzigen Headliner-Shows in diesem Herbst.
Eintritt frei!
Zum Abschluss des Ausstellungsprojekts “Meine Heimat, unsere Zukunft” mit Proyecto Visión e.V. spielt das Santa Macairo Orkestar aus Frankreich gemeinsam mit Reverend Krug. Das Orkestar – die Abgesandten einer längst vergangenen Zeit, finden ihre Inspiration bei den fahrenden Musikanten auf dem Balkan und in anderen vergessenen Winkeln unserer Welt. Sie sprechen Paso Doble oder Java genauso fließend wie Ball Musette, immer begleitet von farbenfrohen Bildern, extatischen, wilden Tänzen, wunderschönen, traurigen Melodien und der unstillbaren Sehnsucht nach großen Gefühlen. All das verbindet die Seelen der fünf Godillo-Brüder (Emilio, Mario, Esteban, Giuseppe Miguel und Bernardo) mit dem Bändiger der großen Messingschlange „Reverend“ Uli Krug.
Kinderbilder aus Ecuador und Deutschland im cafga. Wenn man im Jungbusch losfährt und genau 9.805,161 km unterwegs ist, gelangt man nach Esmeraldas, einer großen Stadt am pazifischen Ozean. Von dort fährt man 2 Stunden mit dem Bus bis in die tief im Regenwald gelegene kleine Stadt Borbón. Dort in Ecuador und hier in Deutschland wurden Kinder von Clown Phantasie besucht und gefragt, wie sie sich eine bessere Welt vorstellen. Diese Wünsche haben die Kinder in Zeichnungen festgehalten, die nun gemeinsam mit Fotos der Kinder in ihrer Heimatschule als Ausstellung im Mannheimer Kulturcafé cafga. im Jungbusch zu sehen sind. Die Begegnung der gemalten Bilder aus beiden Ländern ist nicht zuletzt eine Begegnung der Wünsche und Vorstellungen, die das Baumaterial für eine gemeinsame Zukunft in unserer Welt sein könnten.
Im Rahmen der Ausstellung finden bis zum 14. November verschiedene Veranstaltungen statt. Kooperationspartner sind die Jungbuschschule und die Popakademie Baden-Württemberg.
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Mannheims Charme erschließt sich dem fahrlässigen Kurzbesucher nicht zwingend sofort. Darum ist Aufklärungsarbeit gefragt. Die Mannheimer Kreativen Alexander Münch und Pablo Fontagnier leisten diese auf ihre Weise. Der eine überregional bekannter und geachteter Fotograf, sowohl auf kommerzielen wie auch künstlerischem Sektor, der andere international agierende Graffiti Artist und Illustrator, spiegeln Mannheim in dem wieder, was es in ihren Augen ausmacht – den Menschen. Portrait-Aufnahmen unterschiedlichster Mannheimer und die daraus entstandene zeichnerische Umsetzung vereinen, was man an der Rhein-Neckar-Stadt so schätzt: roughen Charme mit einer Spur Glanz unter der Oberfläche, den es erst freizulegen und aufzupolieren gilt. Doch die Arbeit ist es wert! Die Vernissage wird funkig untermalt von DJ Huckspin. Die Ausstellung ist bis zum 16. Juli 2010 zu sehen. Eintritt frei. |